Die Anklage führt einen eskalierten Sorgerechtsstreit als mögliches Motiv an. Die beiden Männer bestreiten jedoch vehement ihre Schuld. Björn R. erklärt, er habe niemals etwas mit dem Tod von Carolin G. zu tun gehabt, während Benjamin K. behauptet, zur Tatzeit geschlafen zu haben. Keiner der beiden kann jedoch ein alibi vorlegen, was die Ermittler skeptisch stimmt.
In den vergangenen Monaten gab es zahlreiche E-Mail- und Nachrichtenwechsel zwischen den Angeklagten, die darauf hinweisen, dass eine „unorthodoxe Lösung“ für das Problem gesucht wurde.
Die Tragik dieser Geschichte beschäftigt nicht nur den Gerichtssaal, sondern auch die Herzen der Menschen. Ein Leben wurde brutal beendet, und die Frage nach dem Warum bleibt im Raum stehen.